Everspring

6x Perlkörbchen kaufen – Anaphalis triplinervis | Höhe 10–25 cm, Ø 9 cm

12,98 €23,95 €45% OFF
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Voraussichtliche Lieferzeit: 18. Oktober - 20. Oktober.
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Beschreibung

Kurz gesagt:

  • Silbergraues Laub den ganzen Sommer – der ruhige Gegenspieler zu bunten Blühstauden und Gräsern
  • Papierartige weiße Blütenkörbchen ab Juli, die auch getrocknet jahrelang ihre Form halten
  • Verträgt anders als die meisten Silberlaub-Stauden auch normal feuchte Gartenerde
  • Horstbildend statt wuchernd – sie bleibt da, wo du sie hinsetzt

Steckbrief Anaphalis triplinervis

Botanischer Name Anaphalis triplinervis (Perlkörbchen, Silberimmortelle)
Familie & Herkunft Korbblütler (Asteraceae); Himalaya
Lieferumfang 6 Pflanzen im Ø-9-cm-Topf
Wuchsform Aufrecht, horstbildend – bildet keine Ausläufer
Endhöhe / -breite 25–35 cm hoch, Horst ca. 30–40 cm breit
Blütezeit & Blütenfarbe Juli bis September, weiße Körbchen mit gelber Mitte
Laub Silbrig-grau, dicht filzig behaart; zieht im Winter ein
Standort Volle Sonne bis lichter Halbschatten
Boden Durchlässig, eher mager, gern kiesig – keine Staunässe, vor allem nicht im Winter
Winterhärte Voll winterhart bis ca. −28 °C
Pflanzabstand 30–40 cm; das 6er-Set deckt ca. 0,7 m²
Bienen- / Vogelfreundlich Ja – späte Nektarquelle für Bienen und Schmetterlinge
Giftigkeit Nicht als giftig eingestuft
Verwendung Kies- und Splittbeet, Steingarten, Beetrand, Präriepflanzung, Trockenstrauß
Lieferhöhe Ca. 10–25 cm je nach Saison
Pflegelevel Sehr einfach

So kommen sie zu dir

Du bekommst 6 kräftige Jungstauden im Ø-9-cm-Topf, gemessen ab Topfboden ca. 10–25 cm hoch – je nach Jahreszeit sind sie mal kompakter, mal weiter ausgetrieben. Sie reisen frisch aus der Gärtnerei in recycelbaren Kulturtöpfen und im stabilen Pflanzenkarton. Standardversand 7,95 €, in 1–3 Werktagen bei dir. Nach dem Auspacken durchdringend wässern und möglichst innerhalb weniger Tage pflanzen.

Silber, das kein Wasser braucht – und trotzdem nicht zickt

Das Silbergrau des Perlkörbchens ist keine Farbe, sondern eine Konstruktion: Blätter und Stängel sind dicht mit feinen weißen Härchen überzogen, die Verdunstung bremsen und Sonne reflektieren. In seiner Heimat, den Höhenlagen des Himalaya, ist das Überlebensausrüstung – im Beet sorgt es dafür, dass die Pflanze auch im Hochsommer frisch aussieht, wenn die Nachbarn schlappmachen.

Der zweite Grund, warum Gärtner sie schätzen, betrifft die Blüte. Was aussieht wie weiße Blütenblätter, sind in Wahrheit trockenhäutige Hüllblätter aus fast papierartigem Gewebe; die eigentlichen Blüten sind die winzigen gelben Röhren in der Mitte. Deshalb wirken die Körbchen schon am Strauch wie getrocknet und behalten geschnitten ihre Form über Jahre – daher der englische Name „Pearly Everlasting“.

Und ein Unterschied, der im Beet zählt: Die nah verwandte Anaphalis margaritacea treibt kräftige Ausläufer und übernimmt gern die Nachbarschaft. A. triplinervis tut das nicht – sie bleibt ein sauberer, langsam breiter werdender Horst. Anders als die meisten anderen Silberlaub-Stauden verträgt sie außerdem normal feuchte Gartenerde, solange die Drainage stimmt. Nur Winternässe verzeiht sie nicht.

Pflanzung & Pflege

Standort

Volle Sonne bringt den kompaktesten Wuchs und das hellste Silber; im lichten Halbschatten wird sie etwas lockerer (Werte im Steckbrief). Auf sehr fetten, humosen Böden wird sie weich und kippt – lieber mager halten und beim Pflanzen Sand oder Splitt einarbeiten.

Gießen

In den ersten Wochen nach dem Pflanzen gleichmäßig feucht halten. Danach nur noch bei längerer Hitze wässern – und dann durchdringend statt oberflächlich. Im Kübel kontrollierst du öfter, im Beet praktisch nie.

Düngen

Kaum nötig. Eine dünne Kompostgabe im Frühjahr genügt völlig; auf Dünger reagiert sie mit langen, kippenden Trieben statt mit mehr Blüten.

Schneiden

Blüten für den Trockenstrauß schneidest du, sobald die Körbchen geöffnet, aber noch nicht überständig sind – kopfüber an einem luftigen, schattigen Platz trocknen. Die abgestorbenen Triebe lässt du über Winter stehen: Sie sehen im Raureif gut aus und schützen den Horst. Rückschnitt erst im Frühjahr, kurz vor dem Neuaustrieb.

Überwintern

Ausgepflanzt braucht sie keinen Schutz (Grenzwert im Steckbrief). Der einzige echte Risikofaktor ist stehende Nässe im Winter – auf schwerem Boden hilft eine Splittschicht unter dem Wurzelballen. Passende Beetpartner findest du im Ratgeber Steinpflanzen für den Steingarten und unter winterharte Stauden.

Aus der Gärtnerei – Christian

„Perlkörbchen setze ich immer dort ein, wo ein Beet zu bunt geworden ist – Silber beruhigt, ohne selbst langweilig zu sein. Was ich ehrlich dazusagen muss: Im ersten Jahr sieht das 6er-Set noch dünn aus, die Flächenwirkung kommt erst in der zweiten Saison. Und der Fehler, den ich am häufigsten sehe, ist gut gemeinte Erde: Wer sie in frisch aufgedüngten Mutterboden setzt, bekommt hohe, weiche Triebe, die beim ersten Gewitter auseinanderfallen. Mager ist bei dieser Staude ein Qualitätsmerkmal.“

Häufige Fragen zum Perlkörbchen

Wann blüht Anaphalis triplinervis?

Ab Hochsommer bis in den Herbst – das genaue Zeitfenster steht im Steckbrief. Die Körbchen bleiben dabei ungewöhnlich lange ansehnlich, weil sie schon am Stiel trocken wirken.

Ist sie für Splitt- und Kiesbeete geeignet?

Sehr gut, solange unter dem Kies eine durchwurzelbare Schicht liegt und das Wasser abziehen kann. Genau dafür ist die Pflanze gebaut.

Breitet sie sich unkontrolliert aus?

Nein. Anders als die nah verwandte Anaphalis margaritacea bildet A. triplinervis keine Ausläufer, sondern einen langsam breiter werdenden Horst.

Kann ich die Blüten trocknen?

Ja, das ist eine ihrer Stärken. Schneide sie kurz nach dem Öffnen und hänge sie kopfüber an einem luftigen, dunklen Ort auf – dann halten die Körbchen jahrelang.

Wie viele Pflanzen brauche ich pro Quadratmeter?

Pflanzabstand und Flächenleistung des Sets stehen im Steckbrief. Für eine ruhige, geschlossene Fläche setzt du eher dichter, für einzelne Silberpunkte im Beet weiter.

Warum sieht meine Pflanze nach dem Winter kahl aus?

Das Perlkörbchen ist keine immergrüne Staude – es zieht oberirdisch ein und treibt im Frühjahr aus dem Wurzelstock neu durch. Vertrocknete Triebe erst kurz vor dem Austrieb abschneiden.

Hinweis zu Stauden

Pflanzen sind lebende Produkte und können von Foto und Beschreibung abweichen. Kleine Unvollkommenheiten sind normal und wachsen sich im Garten meist schnell aus.

Mehr Struktur fürs Beet findest du in unserer Kategorie Gräser & Stauden.

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